Die Dialektik des Anfangs

Dialektik: ein gern gemiedener Begriff

Dem Begriff der Dialektik, einst eines der Zentralgestirne der Philosophie, haben die modernen Zeiten stark zugesetzt. Dialektik inkorporiert, auf die eine oder andere Weise, den Widerspruch, und steht damit der modernen Logik konträr gegenüber. Auf dem europäischen Festland genießt er in der zeitgenössischen kontinentalen Philosophie noch eine relativ anerkannte Stellung und taucht in mehreren Zusammenhängen und Gestalten auf, in der anglo-amerikanischen Sphäre jedoch findet er sich selten bis gar nicht ein. Der Unterschied ist so ausgeprägt, dass man in die philosophische Landkarte der Dialektik nicht viel mehr zeichnen müsste als die geographischen Grenzen. Exemplarisch für das Ausmaß des Grabens ist, neben vielen anderen, Karl Poppers der sich nicht mit einem philosophisch-fachlichen Bombardement der Dialektik zufrieden gab, sondern ihr eine Mitverantwortung am Aufstieg des Faschismus des vergangenen Jahrhunderts in Europa zusprach1. Diese Auffassung ist das Extrem der einen Seite, vereinzelt haben zeitgenössische Philosophen auch versucht den Brückenschlag versucht2, doch diese Versuche blieben meist isoliert und wenig erfolgreich.

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NSA pickup lines

If you happen to work at the NSA, you have critical information at your disposal on any and all possible love interests in your life. Especially the following pickup lines have gotten quite common:

* You must be tired of guys who only pretend to listen …

* I’d tap that!

* Sit down, relax, while I unzip your … files.

* You’re free tomorrow!

* I was going through your email and noticed you like cats too.

* I know exactly where you have been all my life.

* Hi there beautiful. Can I buy you a drink? And by the way Happy Birthday!

* You come here often.

* I’m the guy your mother warned you about in an email this morning.

* Hey, can I have your number? Just kidding, I know it.

* Girl, I can’t wait to violate your privacy … in real life, too.

Filmempfehlungen Mai 2014

Bad A.I. Movies

Aufgrund von fehlender Qualität im aktuellen Kino und (zumindest bei mir) durchaus vorhandener Lust am guten Trash jetzt die Frage: warum gibt es keine guten Filme über Künstliche Intelligenz? Nirgends ist die Projektionsfläche für Träume, Ängste und Hoffnungen größer.

Spielberg’s Artificial Intelligence? Geschenkt – mit Pathos überladen und ohne den Gegenpol der maschinellen Kälte. Die Terminators? Na gut – aber bleibt der Traum vom Fortschritt nicht auf der Strecke wenn die künstliche Intelligenz nur im steierisch-kalifornischen Akzent parlieren kann?

Und erstaunlicherweise hat’s sich damit schon wieder mit den bekannten Vertretern der Gattung. Man könnte findig sein und Star Trek anführen – aber hier wurde lediglich das Buddy-Movie-Konzept mit emotional unterdurchschnittlich beflissenem Part recyclet: bei Picard und Data funktioniert der KI-Part per Data, der das emotionale Niveau eines Fünfjährigen zuverlässlich reproduziert und deshalb oft so süß ist wie zwei Kätzchen auf Youtube. Bei Kirk und Spok sieht der übermäßig trieb/emotionsgesteuerte Kirk ständig der Ironisierung seiner selbst in Form von Spok ins Auge: „Dieses Verhalten ist nicht logisch …“

Die Ehrenrettung der ach-so-kreativen Kunstform Film kommt aus der Ecke wo sie keiner erwartet hätte: The Machine, ein Film mit kleinem Budget und sparsamen Special-Effects. So viele Fehler der Film auch hat (z.B. krude Übergänge) macht er das wesentliche richtig: die Reflektion der Frage was Intelligenz ist zurück auf den Menschen. Und deshalb verwette ich meine Intelligenz darauf dass der kleine Film besser ist als der kommende (ungesehene) Blockbuster Transcendence.

Filmempfehlungen April/Mai 2014

Nicht (nur) wegen aktuell mangelnd gutem Material aus der cineastischen Unterhaltungssparte wollte ich kurz auf zwei Dokumentationen eingehen die es in sich haben:

Inequality for all (2013): der in den USA bekannte und beliebte Wirtschaftsprofessor Robert Reich fasst in zwei Stunden all daszusammen, was er seit Jahrzehnten als das Hauptproblem der wirtschaftlichen Entwicklung erkannt hat: die Erosion der Mittelschicht. Wer sich fragt, wie es zur Finanzkrise hat kommen können, und warum gerade der Immobilienmarkt damals die Lawine losgetreten hat, und warum das alles wahrscheinlich irgendwann wieder passiert sofern wir nichts
grundlegendes ändern – der bekommt hier die klaren Antworten.

The pervert’s guide to ideology (2013): Der slowenische Psychoanalytiker Slavoj Žižek lässt sich so witzig wie hintergründig über Hollywoods ideologische Unterbauten aus, in etwa: „What does the iceberg mean in the movie ‚Titanic‘?“ Dass sich Kate Winslet von Leonardo DiCaprio dringend benötigte neue Lebensvitalität holt, der dafür prompt mit dem Leben bezahlt, so wie die Oberschicht schon immer die unteren Klassen ausgesaugt hat bis diese blutleer umfallen, und schlussendlich der Eisberg nur die dramatisch verdichtete Hypostase der festgefrorenen sozialen Klassenstruktur ist, der kein Individuum (auch nicht eines aus der Oberschicht) entrinnen kann … muss man einfach mal so stehen lassen. Denn selbst wollte oder könnte ich hier die Schlussfolgerungen kritisieren, wären sie immer noch zu unterhaltsam um sie nicht zumindest einmal gehört zu haben.

Filmempfehlungen Januar 2014

Gerade geht Sherlock in die dritte Staffel – eine moderne Interpretation von – naja, Sherlock Holmes. Die BBC scheint hier das was sie bisher in Dokumentationen und Reportagen gut konnte nun auch ins ganzstündigen Fernsehformat transportiert zu bekommen. Die Episoden sind hier in Handlung, Aufwand und Atmosphäre näher an Kinofilmen dran als an den Kurzzeit-Schnipseln anderer Serien, und die Hauptrollen sind sehr gut besetzt.

Mein persönlicher Favorit der Kinofilme des letzten Monats war Rush – Daniel Brühl erzählt, mit phänomenalen Ösi-Akzent durchsetzem Englisch, Niki Laudas Rivalität mit James Hunt nach.

Es kommen die nächsten Wochen auch noch einige gute Filme auf uns zu, Enough Said macht hier den Anfang. Und die Leute die zu wenig Zeit fürs Kino hatten können jetzt z.B. 12 years a slave noch nachholen. Außerdem ist noch The Spectacular Now einen Blick wert.

Was unterhaltsam sein kann, wenn man mit unfreiwilliger Komik in platten Horrofilmen zu arbeiten weiß, ist Insidious 2 – aber an Die Pute von Panem ist erwartungsgemäß nur der Titel witzig.

Filmempfehlungen Dezember 2013 / Januar 2014

Her, bei uns noch nicht im Kino, aber übers Internet bereits verfügbar, ist vielleicht der Film mit dem meisten Herz, den ich je gesehen habe … was anhand des zentralen Handlungsstrangs völlig absurd erscheint: eine Liebesgeschichte zwischen einer realen Person und einem Computer in einer nahen Zukunft? Wie kann das nicht im Kitsch enden? Nun ja, tut es nicht.

Der Film mit dem meisten Herz brachte mich zum Überlegen: gibt es einen Film den ich als den herzlosesten bezeichnen könnte (und gleichzeitig nicht dämlich oder zynisch wird oder in Gewaltporno ausartet)? Hard Candy aus dem Jahr 2005. Das finde ich eine gute Antwort auf diese Frage, und genauso auf eine ganz andere: wie ein Film eine FSK 18 haben kann ohne dass nennenswert Blut fließt. Tatsächlich ist Hard Candy so unfassbar herzlos, dass es mich ins Herzens-Positive zurückdrängt: Short Term 12 ist ebenfalls noch nicht im Kino und reicht zwar nicht ganz an „Her“ heran, aber viel fehlt nicht.

Bei diesen Extremen zum Schluss noch etwas aus einer ganz anderen Kategorie: The Wolf of Wall Street. Beinahe drei Stunden lang exerziert Martin Scorsesee mit seiner männlichen Muse DiCaprio alle Freuden des vielen Geldes durch und bleibt in gänzlicher Spieldauer unterhaltsam, so dass die Frage „wann ist denn da jetzt Schluss mit lustig?“ doppelten Boden bekommt: der Film ist für den Zuschauer so
unterhaltsam so wie das Geld für die Hauptfigur unterhaltsam ist. Ganz analog wollen Zuschauer/Hauptfigur Gefahr und Absturz nicht kommen sehen.

Amerika, Deutschland und die NSA – Staatentypologien in einer Debatte

In Europa, und Deutschland im Speziellen kann die Aufregung noch so groß sein über die Überwachungsallmacht der NSA – Amerika kümmert dies wenig. Wohlgemerkt ist auch in Amerika eine deftige Debatte entbrannt nach den Enthüllungen der letzten Monate. Aber dabei echauffiert sich Amerika nicht über das grenzenlose Datensammeln und das unwohle Gefühl, ständig überwacht zu werden, das in Deutschland so viel Unmut erregt. Der amerikanische Stein des Anstoßes wurde erst nennenswert fühlbar, als bekannt wurde, dass die NSA amerikanisches Gesetz gebrochen hatte (indem sie Ihre Überwachungsaktionen auch im Heimatland durchführte). Freilich gibt es auch in Amerika die liberale Front, die grenzenlose Überwachung seitens des Staates ebenso kritisch sieht wie die deutsche. Aber erst als sich die Macht der Geheimhaltung darin dokumentierte, dass ein Regierungsorgan wie die NSA jahrelang gesetzbrüchig war, gesellte sich eine Querwelle der Entrüstung zu den Liberalen und Intellektuellen hinzu. Erst mit einem, aus deutscher Sicht, sekundären, quer verlaufenden Thema, der Macht des Staates, seine eigenen Gesetze nicht zu beachten, nicht so sehr seine Überwachungsmaßnahmen, sondern die daraus möglichen Kontrollstrukturen vereinen in Amerika einen hinreichend bunten, hinreichend großen Querschnitt in der Bevölkerung, so dass die Debatte die Mitte der amerikanischen Gesellschaft erreichte. Dies ist nicht zuletzt, und nicht ganz ohne Ironie, der republikanischen Grundsubstanz zu verdanken, die im Tun der NSA eine Aufblähung des Staatsapparats und eine nichtsnutzige Eingriffsschleife in die Selbstbestimmung und -entfaltung des amerikanischen Traums sieht: die Solo-Entfaltung des Ichs im Kapitalismus. Aber wohlgemekrt: worin genau der Eingriff besteht ist den Republikanern herzlich egal. Eine differenzierte Debatte über Freiheit, Schutz der Privatsphäre und Kontrolle durch den Staat wäre für sie deshalb ebenso vergeudete Zeit und Verschwendung von Ressourcen wie die Überwachungsaktionen selbst. Hier spitzt sich der Unterschied zur deutschen Entrüstung über die NSA auf einen Nenner zu: Amerika entrüstet sich wegen des Prinzips dahinter, aus einer Ideologie heraus. In Deutschland wird eine Sachdebatte geführt, über Inhalte, über Details. Wechselseitig laufen diese zwei Diskurslinien zwar parallel, indem sie die das Tun der NSA kritisieren – jedoch laufen sie gleichzeitig völlig aneinander vorbei, weil die rhetorischen Vehikel in entgegegen gesetzte Richtungen fahren: das deutsche Ziel, dem Schutz der Privatsphäre des Individuums, der nur durch den Staat gewährleistet werden kann, wäre ein Greuel des anderen, die Freiheit des Individuums, Freiheit von Eingriffen des Staates. In Deutschland wünscht sich niemand den Staat weg, im Gegenteil: der Staat solle Maßnahmen zum Schutz seiner Bürger ergreifen. In Amerika wünschen sich die Republikaner einen Staat mit Macht und Einfluss in Ameisengröße. Das muntere Datensammeln der NSA ist da nur ein zufälliges Exempel von unnötiger Staatskrämerei. Weil diese grobflächig-ideologische Position sich nicht um die konkrete Ausprägung kümmert, verkennt sie die Gefahren, die in einem allwissenden, allseienden, allwirkenden Staat liegen. Es sind die Gefahren aus der eher jüngeren Geschichte Deutschlands.

update: control fan speed on asus ux31a

Please go here for an update (on the update) of the script …

Here’s a little update on the script controlling the fan speed on my Asus ultrabook. With the original one, the fans are a little too jumpy for my taste, so I added in some element of „inertia“: the fan speed is now set according to the last two measurements of CPU-temperature instead of just the current one (which means less jumping up and down for the rpms).

The script itself should be cleaned up (a lot), but I’m simply too lazy …

Here it is:

#!/bin/sh

## this script is as ugly as they come. It shouldn’t be used by anyone!

## you need to specify where the compiled version of fancntrl.c is
## mine is in „/home/nathan/skripte“ and is called „fanc“
## also, you need to have sensors installed, test them with „sensors“ in your bash
## if you don’t know what I am talking about, DO NOT USE this script

$log=/home/nathan/fanc.log
dummy=0
xx=0
yy=0
zz=0
# minimum of fan activity in percent
min=25
# initial temperature, to be careful set to 60 (doesn’t need to be changed!)
temp2=60
ff=0
gg=0

echo „as long as not exited with ctrl-c, I will now control your fans “
echo „depending on the current temperature prevailing …“
echo „if exited, don’t forget to set control back to auto!“
echo
sleep 2

while [ $dummy -lt 1 ]
do
temp=$(sensors | grep ‚Physical‘ | cut -c18-19)
echo „temperature is $temp °C“ >> /var/log/fanc.log
yy=$(($temp-50))
yy=$(($yy*5))
ff=$(($temp2-50))
ff=$(($ff*5))
yy=$((yy+ff))
yy=$((yy/2))
echo „the mean of the 2 last temp’s in percent of the critical distance between 50 and 70 degrees: $yy“ >> /var/log/fanc.log

xx=$(($yy * 255 / 100))
zz=$(($min * 255 / 100))

echo „in ascii: $xx“ >> /var/log/fanc.log
if [ $yy -gt 20 ]
then
if [ $xx -gt 254 ]
then
/home/nathan/skripte/fanc 255
echo „set fanspeed to maximum“ >> /var/log/fanc.log
else
/home/nathan/skripte/fanc $xx
echo „set fanspeed to $yy percent“ >> /var/log/fanc.log
fi
else
/home/nathan/skripte/fanc $zz
echo „set fanspeed to minimum ($min%)“ >> /var/log/fanc.log
fi
echo
temp2=$temp
sleep 4
done

control fan speed on asus ux31a

There doesn’t seem to be a viable standard solution for the problem of controlling the fans‘ speeds on most ASUS ultrabooks, including the version I have, ux31a.

After some digging and hacking I came up with a „solution“. It’s far from ideal and it might be dangerous when implemented incorrectly, but hey, it works.

Most of the work was done by an anonymous user on pastebin. He calls his hack „dirty“, and it certainly isn’t the standard way his program goes, but is there really such a thing as a dirty hack? Any hack that works is a good one, I think …

However, before you use this on your system, let me warn you:
If you are uncomfortable with a little tinkering, I recommend you don’t use any of the following. If you don’t have a clue what the programs described do, stay away. If you do anyway, and your new notebook goes up in flames, burns down your house and ruins your life, I’ll be the guy saying to you what I say now: YOU HAVE BEEN WARNED!

how to use:

First, download this code
compile it, run it and see if it works.

If it does, the following sh-script will read out the current temperature of your CPU and pass it on to the above program.
I have set minimum temperature for fan activity to 50 degrees celsius, and the max for a full blast to 70. Feel free to change the values as you like.
Minimally, you have to have „sensors“ installed and set the path to the above c program.
Just copy it the following, save it and run it with „sudo sh „.
For having it run in the background, you may just install „screen“ (sudo apt-get install screen) and put „screen“ in front of the sh-command.

So here it is:

#!/bin/sh

## this script is as ugly as they come. It shouldn’t be used by anyone!

## you need to specify where the compiled version of fancntrl.c is
## mine is in „/home/nathan/skripte“ and is called „fanc“
## also, you need to have sensors installed, test them with „sensors“ in your bash
## if you don’t know what I am talking about, DO NOT USE this script

temp=70
lower=50
max=70
dummy=0
xx=0
yy=0

echo „as long as not exited with ctrl-c, I will now control your fans “
echo „depending on the current temperature prevailing …“
echo „if exited, don’t forget to set control back to auto!“
echo
sleep 2

while [ $dummy -lt 1 ]
do
temp=$(sensors | grep ‚Physical‘ | cut -c18-19)
echo „temperature is $temp °C“
yy=$(($temp-50))
yy=$(($yy*5))
echo „in percent: $yy“

xx=$(($yy * 255 / 100))

echo „in ascii: $xx“
if [ $xx -gt 0 ]
then
if [ $xx -gt 254 ]
then
/home/nathan/skripte/fanc 255
echo „set fanspeed to max“
else
/home/nathan/skripte/fanc $xx
echo „set fanspeed to $yy percent“
fi
else
/home/nathan/skripte/fanc 1
echo „set fanspeed to min“
fi
echo
sleep 4
done

Coming back after a year of not using the internet

The following is written in response to an article out of The Verge – where one of the journalists employed there took a one-year absence from being connected to the internet – a rigorous absence, absconding from any digital connection to the outside world, after being “burnt out”, feeling overwhelmed by the constant pings of information to his mind and soul. He describes the experiences made and the wisdom gained, or not gained, respectively, in an essay recently published in his employers magazine. Read the full article here.

Dear Paul,

Let me begin by expressing my appreciation for what you have accomplished. For someone as affiliated to the internet as you seem to have been, it must have taken quite a piece of discipline to go offline and stay offline for as long as you did. Secondly, I appreciate that someone took up the task: doing a socio-psychological field study on oneself that I think will be valuable to a lot of people . What you have done I have often wondered about – and now I can lean on your experiences and be as lazy as not to have to take up the challenge myself.

Also, I appreciate the somewhat dramatic feature of your past doing. Instead of trying to cut down to a degree, or successively dwindle your internet activity, you made it all or nothing. Probably, the clear cut makes the whole thing more interesting and exploitable from a writers perspective, but in terms of the subject, I think it is the wrong approach.

If you think that now I will offer up some deep piece of wisdom, playing on the human soul and its aptitude to adapt to the era of global connectivity, I will have to dissapoint you.

There just one simple, plain, seemingly trivial thing you may want to consider: get rid of your smartphone.

As you say, the internet is not to blame for your trouble. It seems like there is no easy solution, since being connected or not, the same problems seem to emerge anyway. Usually, I would applaud the non-monotonic reasoning that you take away from your self-test: there’s no easy cure, there’s always just you and the responsibilities of caring about yourself, and the multi-colored decision making that comes with it regarding the various choices in daily life, of how and when and how long or if at all – using the internet.

This time, however, we can, and we should resort to monocausal reasoning. Being connected all the time may be responsibles for many troubles you have experienced. At least, it was certainly the reason for mine, which were quite well comparable to the ones you described.

By being able to connect to the internet all the time, which is kind of the purpose of a smartphone, one’s simply overcharging one’s life with connectivity, exchange of information and contact to other people.

I don’t need to explain any further, I believe. And I don’t need to cite any more causal chains than the above. That’s it, plain and simple. You don’t even have to work up the disciplin to being not connected for a while – just get rid of your smartphone. When you reason to go online, take out your laptop, sit down at your PC, get out your tablet. A laptop you can close, and it doesn’t ring when a new e-mail comes in. A PC you can simply get up and walk away from. Even for a tablet it is unlikely that you carry it with you all the time.

But with a smartphone, it is likely you have it turned on every waking minute, and carry it with you everywhere you go. All the nice little apps on it are designed to suck you in, make you focus on them. All the rings and updates cry out for your attention.

Kill them all by giving away the device. It helped me – and without disregarding the discrepancy from another one’s personality, likes, and habits to mine, i.e. with the feel that what I am describing is a general trait of human nature – I think it will help you.

Best whishes,

Ben

Philosophie, Literatur, C++, Physik, Linux, Essays …